Lisa Christ

Do 10 Sept

Lisa Christ

Ich brauche neue Schuhe

Do., 10. September 2020, 20 Uhr \ Wort­ge­wandte Fulmi­nanz – ein Gedan­ken­sturm
Es kommt der Punkt, an dem man fest­stellt: Nun bin ich defi­nitiv aus meiner Jugend heraus­ge­wachsen. Was heisst das? Zwischen schwan­geren Freun­dinnen, stehen­ge­blie­benen Jung­ge­sellen, poli­ti­sie­renden Mitbe­woh­ne­rinnen, hohen Idealen und realen Erleb­nissen stellt sich die Frage nach Eigen­stän­dig­keit und Abhän­gig­keit, nach der Rolle der Frau in der heutigen Zeit und unserer Verpflich­tung der Vergan­gen­heit gegen­über. Alltäg­liche Gege­ben­heiten verbinden sich nahtlos mit grund­sätz­li­chen Fragen über Leben und Iden­tität.
Lisa Christ bringt das Publikum spielend dazu, seine eigenen Posi­tionen zu über­denken und schafft es immer wieder mit ihrem scharfen Witz zu über­ra­schen. Dass durch ihre wütende Energie immer auch eine Verletz­lich­keit durch­schim­mert, verleiht ihr noch mehr Dring­lich­keit.

Kilian Ziegler und Samuel Blatter

Do 29 Okt

Kilian Ziegler und Samuel Blatter

Geschickt

Do., 29. Oktober 2020, 20 Uhr \ Der Gang zum Brief­kasten – Kribbeln, Vorfreude und die Frage aller Fragen: Ist er heute endlich da? Der Liebes­brief, der Lotto­ge­winn, der Umschlag, der alles verän­dert? Kilian Ziegler und Samuel Blatter zeigen, was sie im und auf dem Kasten haben. Humor­voll und mit Leich­tig­keit besingen sie die Krone der Kommu­ni­ka­tion: den Brief. Denn selbst, wenn die Post­stelle den Schalter umlegt und für immer schliesst, der Brief ist noch lange nicht gelie­fert! Mit Wort­spielen als ihr Marken­zei­chen, drücken Ziegler und Blatter jedem Thema geschickt ihren Stempel auf. Ihr drittes Programm ist eine tempo­reiche Liebes­er­klä­rung an den Brief im Post-Post-Zeit­alter – ganz nach dem Motto: Kommu­ni­ka­tion ist immer noch die beste Unter­hal­tung. Slam Poetry, Kabarett und Musik – das volle Paket! Alles, ausser B-Post. \ Kabarett, Mundart, 90 Min. mit Pause

Markus Schönholzer

Do 12 Nov

Markus Schönholzer

Schönholzer&Schönholzer

Do., 12. November 2020, 20 Uhr \ Schön­holzer denkt über Schön­holzer nach. Dabei entdeckt er zwei Stimmen in seiner Brust. Die eine will die Welt retten. Die andere will lieber ausschlafen. Es beginnt ein Streit um die Sicht der Dinge und um die Gunst des Publi­kums. Wer gewinnt? Nach 90 Minuten Showdown ist nur eines klar: So zwei wie den Schön­holzer gibts nur einmal.
Markus Schön­holzer brachte im Februar 2020 sein zweites abend­fül­lendes Programm auf die Bühne. Der Song­writer geizt dabei nicht mit schönen Liedern und wilden Gedan­ken­gängen. Immer ehrlich, stehts humor­voll und äusserst musi­ka­lisch.

Judith Bach

Do 10 Dez

Judith Bach

Claire alleene

Do., 10. Dezember 2020, 20 Uhr \ Aus lauter Lebens­lust
Sturm­frei für Claire! Zum ersten Mal allein auf der Bühne, hat die ‚Kleene mit de kurze Beene‘ erstaun­lich viel Platz. Sie singt und schna­bu­liert frei nach Berliner Schnauze, purzelt von Augen­blick zu Augen­blick, verliert den Faden, aber nie sich selbst. Sie fliegt ohne Flügel, dafür mit Mozart am Klavier. Landet flugs im Himmel bei ihrer kleinen weisen Groß­mutter, einem quir­ligen Frau­en­zimmer aus einer völlig anderen Zeit, die vor den Augen des Zuschauers so lebendig wird, dass man meint, sie sei für den Abend kurz aufer­standen. Claires erstes Solo­pro­gramm strotzt von selbst­ge­schrie­benen Liedern, kata­stro­phalen Tanz­ein­lagen und guten Fragen nach dem Sinn und Unsinn dieses Lebens.

Duo Flückiger-Räss

Do 14 Jan

Duo Flückiger-Räss

Fiisigugg

Do., 14. Januar 2021, 20 Uhr \ Das alte Dialekt­wort «Fiisi­gugg» hat mehrere Bedeu­tungen. Eine Herlei­tung stammt aus dem altger­ma­ni­schen Wort «Gaug», welches für «den unter­hal­tenden Gaukler» steht, eine andere kommt aus dem Einsiedler Dialekt, bei dem das Wort so viel wie «Tüftler» bedeutet.

Beide Erklä­rungen treffen auch auf das Duo Flückiger-Räss zu. Über ein Jahr haben sie im stillen Kämmer­lein getüf­telt. Stimme und Instru­ment ausge­lotet, nach neuen Melodien und Klängen gesucht. Alles mit dem Ziel, Musik entstehen zu lassen, welche die Zuhörer berührt und sie den Alltag vergessen lässt. Unter­halt­same Musik mit einst­weilen auch sonder­li­chen Klängen, welche archa­isch anmuten, tief berühren und von der Vergan­gen­heit in die Gegen­wart führt.

Nadja Räss, Jodel/Stimme
Markus Flückiger, Schwyzer­ör­geli

Unterstützt durch

  • Hirschen Stammheim
  • Gemeinde Unterstammheim
  • Private Sponsoren

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