Bänz Friedli

verschoben

Bänz Friedli

Was würde Elvis sagen?

Vorstel­lung verschoben \ Er stellt sich einfach hin und erzählt. Darin besteht im Grunde schon sein ganzes Kabarett. Aber wie Bänz Friedli das tut! Er sinniert und philo­so­phiert, imitiert Slangs und Dialekte, er beob­achtet und parodiert, ist bald nach­denk­lich, bald saukom­isch, und es sprudelt im neuen Programm «Was würde Elvis sagen?» nur so aus ihm heraus: was ihn beglückt und was ihn aufregt. Er kommt vom Hundertsten ins Tausendste, mischt Poli­ti­sches und Privates – und weshalb geht eigent­lich jeder Schirm bei der ersten Benüt­zung kaputt?! Weil Friedli stets auf die Aktua­lität und den jewei­ligen Ort eingeht, wird jeder Abend zum Unikat. Nur eines bleibt sich gleich: Immer wieder fallen ihm Songs von Elvis Presley ein. Der King of Rock’n’Roll spendet in jeder Lebens­lage Trost. Weil, wenn nicht er – wer dann? Was so spie­le­risch und locker daher geplau­dert erscheint, ist klug durch­dacht, hoch­ak­tuell, poli­tisch und philo­so­phisch? \ Kabarett, 120 Min. mit Pause

Remo Zumstein und Michael Kuster

Do 18 März

Remo Zumstein und Michael Kuster

Lyrik & Panik

Do., 18. März 21, 20 Uhr \ Remo Zumsteins Kurz­ge­dichte und Wort­spiel­texte sind legendär, ebenso seine Mitmach­texte und seine auf den Punkt gebrachten Alltagsabsurditäten. Jetzt schlägt er neue Töne an. Sie sind feinfühlig und wohlüberlegt: Er kontert auf Panik mit Lyrik. Zumstein hinter­fragt die Welt. Stellt Fragen: «Wie (üb)erlebt ein Poet den Alltags­wahn­sinn?» Und er antwortet mit Wortwitz auf Wirt­schafts-Wirrwarr, mit Reim­kas­kaden auf Verro­hung, mit Unsinn und Singsang auf Einsil­big­keit. Mutig, spru­delnd, nach­denk­lich und frech, denn: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Für die musi­ka­li­schen Unter­ma­lungen mit Spürsinn auf Pointe und Takt und für die groo­vigen Gitar­ren­soli ist Michael Kuster zuständig. \ Kabarett und Poetry-Slam, 90 Min. mit Pause

Duo Flückiger-Räss

Do 15 April

Duo Flückiger-Räss

Fiisigugg

Do., 15. April 2021, 20 Uhr \ Das alte Dialekt­wort «Fiisi­gugg» hat mehrere Bedeu­tungen. Eine Herlei­tung stammt aus dem altger­ma­ni­schen Wort «Gaug», welches für «den unter­hal­tenden Gaukler» steht, eine andere kommt aus dem Einsiedler Dialekt, bei dem das Wort so viel wie «Tüftler» bedeutet. Beide Erklä­rungen treffen auch auf das Duo Flückiger-Räss zu. Über ein Jahr haben sie im stillen Kämmer­lein getüf­telt. Stimme und Instru­ment ausge­lotet, nach neuen Melodien und Klängen gesucht. Alles mit dem Ziel, Musik entstehen zu lassen, welche die Zuhörer berührt und sie den Alltag vergessen lässt. Unter­halt­same Musik mit einst­weilen auch sonder­li­chen Klängen, welche archa­isch anmuten, tief berühren und von der Vergan­gen­heit in die Gegen­wart führt. Nadja Räss, Jodel/Stimme; Markus Flückiger, Schwyzer­ör­geli

Ralf Schlatter und Manuel Lindt

Do 20 Mai

Ralf Schlatter und Manuel Lindt

Muttertag

Do., 20. Mai 21, 20 Uhr \ Ralf Schlatter, Autor und Kaba­ret­tist (schön&gut), erzählt in seinem Roman «Muttertag» mit viel Fein­ge­fühl, Fantasie und Humor von der Tages­reise eines Sohnes zu seiner Mutter, die ihn gebeten hat, ihr beim Sterben zu helfen. Er geht zu Fuss von Zürich nach Schaff­hausen und porträ­tiert in seinem Erin­ne­rungs­strom nicht nur träf und genau die Stimmung einer Familie in den 70er-Jahren, er gräbt auch tief auf der Suche nach Wahr­haf­tig­keit im mensch­li­chen Zusam­men­leben. Unter­malt von den verspielten und bewegten Live-Video-Collagen von Manuel Lindt entsteht aus der Geschichte ein einzig­ar­tiges Wort-Ton-Film-Kunst­werk, hoch poetisch und tief berüh­rend.\ Film-Lesung, 70 Min. ohne Pause

Gabriel Rivano und Annette Kuhn

Do 24 Juni

Gabriel Rivano und Annette Kuhn

Liebesbriefe und Melodien weltberühmter Frauen und Männer

Do., 24. Juni 21, 20 Uhr \ «Wenn da nichts steht, lesen Sie bitte, dass ich Sie liebe.» Liebes- briefe und Brief­wechsel berühmter Persönlichkeiten wie Bertold Brecht, Alain Delon und Frida Kahlo, gelesen und inter­pre­tiert von der Schaff­hauser Schau­spie­lerin Annette Kuhn. Dazwi­schen berührende Geschichten und Einblicke in deren meist unbe­kannte Bezie­hungen und geheimsten Gedanken. Dazu spielt der argen­ti­ni­sche Bando­neo­nist Gabriel Rivano Musik aus den Berei­chen Tango, Chanson, Klassik und Folklore. Sein Reper­toire ist vielfältig und besteht aus modernen, klas­si­schen und welt­be­kannten Melodien sowie aus selbst­kom­po­nierten Arran­ge­ments. Heraus­ra­gend sind dabei seine Tango­kom­po­si­tionen aus eigener Feder oder inter­pre­tierte Melodien von Grössen wie Carlos Gardel oder Astor Piazolla.\ Konzert, 70 Min. ohne Pause

Unterstützt durch

  • Hirschen Stammheim
  • Private Sponsoren

Typo & Code: j.wssnr.ch