Jaap Achterberg

Do 10 Feb

Jaap Achterberg

Hiob

Do., 10 Feb 22, 20 Uhr \ Im Gali­zi­schen Stettl Zuchnow lebt der mausarme Lehrer Mendel Singer mit seiner Familie. Er ist «fromm, gottes­fürchtig und gewöhn­lich, ein ganz alltäg­li­cher Jude.» Doch wie einst den bibli­schen Hiob, gefällt es Gott, Medel zu versu­chen. Sein ältester Sohn wird Soldat im Heer des Zaren, sein zweiter flieht nach Amerika, die Tochter lässt sich mit Kosaken ein, und sein gerade Gebo­renes kommt angeb­lich unheilbar krank auf die Welt. In der Hoffnung auf ein besseres Leben mit Frau und Tochter nach New York ausge­wan­dert, nehmen die Schick­sals­schläge aber auch dort kein Ende. Und dann wird ihm ein Wunder zuteil. Diese Erzäh­lung ergreift uns, als erzählte da einer von unserem Leben, unseren Sehn­süchten, unseren Kämpfen. \ Erzähl­theater mit Musik, 80 Min. ohne Pause

Les Papillons

Do 17 März

Les Papillons

Supernova, das Jubiläumsprogramm

Do., 17. März 22, 20 Uhr \ Les Papil­lons lassen sich in kein Genre pressen! Ihre Programme sind weder Comedy noch Lieder­abend, weder Kabarett noch Kammer-Konzert, vor allem aber eine sowohl musi­ka­lisch wie optisch fesselnde Perfor­mance, die unglaub­lich viel Spass, und fast immer auch glück­lich macht! Mit ihren Konzerten, in welchen sie in aller Ohren einge­brannte Zitate aus rund hundert Musik­stü­cken zusam­men­bringen, sind Les Papil­lons einzig­artig. Sie erzählen mit ihren wilden Collagen Geschichten, über­ra­schen immer wieder mit unge­ahnten Wendungen und entführen das Publikum in ihren musi­ka­li­schen Kosmos. Die zwei mehrfach ausge­zeich­neten Musiker vereinen mit atem­be­rau­bender Virtuo­sität und Verspielt­heit die Welten von Pop und Klassik. Nun präsen­tieren sie nach zwanzig Jahren gemein­samer Bühnen­ge­schichte ihr Jubi­lä­ums­pro­gramm «Super­nova» – ein neues Licht­ge­stirn am Firma­ment der Konzert­bühnen!\ Konzert, 90 Min. mit Pause

Esther Hasler

Do 7 April

Esther Hasler

Lichtjahre

Do., 7. April 22, 20 Uhr \ Allein dank ihrem einzig­ar­tigen Klavier­an­trieb ist Esther Hasler dem Urknall im letzten Moment entronnen und bringt seither die Rech­nungs­mo­delle von Stephen Hawkings und seinen schlauen Freunden durch­ein­ander. In ihrem Einfrau­pro­gramm streift sie neugierig und lustvoll durch die Niede­rungen der condi­tion humaine und findet partout keinen Grund zum Verzwei­feln. Am Ende des Tunnels warten nämlich wunder­bare «Licht­jahre». Haupt­sache, man kämpft allzeit tapfer gegen schwarze Löcher und bleibt in der Bio-Blumen­erde verwur­zelt. Lassen sie sich in den Orbit schiessen, wo sie ESTHER-terres­tri­sche Unter­hal­tung erwartet: ein kosmisch-komi­scher Funken­regen, eine sati­ri­sche Super­nova, eine erfri­schende Stern­schnup­pen­du­sche. Die unglaub­liche Leich­tig­keit der Schwe­re­lo­sig­keit. Esther Hasler kratzt im gebo­genen Raum die Kurve. Völlig losge­löst bril­liert sie im Sause­schritt mit geist­rei­chen Texten, subtiler Mimik und gross­ar­tigem Schau­spiel. Sie verblüfft mit stimm­li­chen Nuancen, virtuoser Tasten­ar­beit und erdigem Groove.\ Klavier­ka­ba­rett, 90 Min. mit Pause

Renato Kaiser

Do 12 Mai

Renato Kaiser

Hilfe

Do., 12. Mai 22, 20 Uhr \ Seien wir mal ehrlich, Sie haben es nicht einfach. In der Familie, auf der Arbeit, ich weiss! Kann man sich nicht mal mehr einen Kaffee holen, ohne dass – eben. Und die Männer, hör mir doch auf, und die Frauen erst und von den Kindern ganz zu schweigen und das Klima? Denkt denn eigent­lich niemand ans Klima? Und das Wetter natür­lich und die Entschei­dung von gestern und die Folgen von morgen und halt gerade auch viel zu tun und eigent­lich bräuchten Sie nur jemanden, der zuhört? Ha! Renato Kaiser auch! Also stellen Sie sich nicht so an, sondern stellen Sie sich an – an der Abend­kasse. Und im Notfall rufen Sie «lassen Sie mich durch, ich bin Publikum!» Haupt­sache Sie kommen zu HILFE – von Renato Kaiser. Renato Kaiser ist Komiker, Sati­riker, Mode­rator von SRF Tabu und Preis­träger des Salz­burger Stiers 2020. \ Spoken Word, 90 Min. mit Pause

Rhaban Straumann & Elisabeth Hart

Do 16 Juni

Rhaban Straumann & Elisabeth Hart

Wollen sie wippen?

Do., 16. Juni 22, 20 Uhr \ Eine Spiel­platz­sa­tire ohne erzie­he­ri­sche Inhalte. Das Stück handelt von einer Schau­spie­lerin und einem Schau­spieler, die ein selbst­ge­schrie­benes Stück lesen. Darin begegnen sich eine Frau und ein Mann auf einem Spiel­platz. Erst zufällig, schliess­lich immer wieder. Sie Deutsche. Er Schweizer. Er ergötzt sich am Leiden der Eltern, sie findet Gefallen an der Mani­pu­la­tion der Spiel­ge­räte. Mit gebüh­render Distanz nähern sie sich grossen Themen und scheuen sich nicht vor heiklen Fragen. Selbst ober­fläch­liche Klischees erhalten in ihrer Unter­hal­tung Tiefgang, während sprach­liche Diffe­renzen kultu­relle Unter­schiede zu Tage bringen. Mit jedem Tag wird die Verbin­dung zwischen den beiden Menschen auf dem Spiel­platz inten­siver. Gemeinsam beob­achten sie kleine Dikta­toren im Sand und haben die Grossen der Welt vor Augen. Die Grenzen zwischen Drauf­sicht, Einsicht und Zuver­sicht verschwinden, es entsteht ein Wech­sel­spiel zwischen Beob­ach­tenden und Beob­ach­teten.\ Lese­theater, 70 Min. ohne Pause

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