Katja Baumann

Do 7, Fr 8 Nov

Katja Baumann

Grosse kleine Schwester

Do., 7. und Fr., 8. Nov 2019, 20 Uhr \ «Grosse kleine Schwester» ist die Geschichte von zwei unglei­chen Schwes­tern, von Bewun­de­rung und Ableh­nung, Hinfallen und Aufstehen, von Kopf- und Herz-Wissen. Katja Baumann verkör­pert die Kunst­figur «Brigle», eine unschein­bare, etwas wirre Aussen­sei­terin mit wilden Haaren. Tief im Keller arbeitet sie zum Takt der klackernden Ansteck­knopf-Press­ma­schine. Umgeben von Liefer­schach­teln, erfindet sie ständig neue Sprich­wörter, verhas­pelt und verhed­dert sich. Über allem thront eine grüne Kiste in der ihre grosse Schwester als kleine Puppe sitzt. Und wenn Brigle ratlos ist und sich wie Venedig fühlt, die Stadt, die dem Unter­gang geweiht ist, öffnet sich die grüne Kiste und Brigle spricht mit der grossen Schwester, die so schöne rote Haare hat und in der Schule viel konzen­trierter gewesen war als sie. «Grosse kleine Schwester» ist von bitter­süsser Poesie, eine Klein­kunst-Perle, die mit starker schau­spie­le­ri­scher Leistung und einer fein­sin­nigen Insze­nie­rung über­zeugt. Unter der Regie von Ueli Bichsel ist eine anrüh­rende Geschichte entstanden zwischen Leich­tig­keit und Tiefgang, zwischen Normen und Grenzen und unsicht­bare Schranken, die Menschen davon abhalten, das zu tun, was sie tun wollen. \ Schau­spiel mit Figur, 70 Min. ohne Pause

Knuth und Tucek

Do 19 Dez

Knuth und Tucek

Weimarer Weihnachtsspiel oder Jesses Maria

Do., 19. Dez 2019, 20 Uhr \ Ein Streifzug durch frostige Advents­tage. Während aller­orts Reli­gi­ons­kon­flikte toben, lanciert der Bund als inte­gra­tive, ökume­ni­sche Mass­nahme die schwei­ze­ri­sche Erst­auf­füh­rung des Weimarer Weih­nachts­spiels von 1347: Der verzwei­felte Regis­seur träumt von Tiroler Gröstl, die von einer Schweizer Illus­trierten gekürte «Schwan­gere of the year» lernt Aramä­isch, und der Hamburger bratende Melchior wäre gerne Josef. Der Erzengel Gabriel ist wegen guter Führung auf freiem Fuss und der Tech­niker bastelt biert­trin­kend am Stern von Beth­lehem, Begleiten Sie die Prot­ago­nisten durch die fros­tigen Advents­tage bis zur Premiere im Hallen­sta­dion. Und vergessen Sie nicht: Die Hoffnung stirbt zuletzt! \ Satire, 90 Min. mit Pause

Alex Porter

Do 16, Fr 17 Jan

Alex Porter

PREMIERE Imagine

Do., 16. und Fr., 17. Jan 2019, 20 Uhr \ Stellen sie sich vor, wir bewegen uns heute Abend weiter von der Erde weg, als wir es in der Geschichte der Mensch­heit je getan haben. IMAGINE, weit draussen im All würden wir die Aufzeich­nungen vom vermissten «Major Tom» finden. Wir besuchen ihn, mit einem Boot mitten auf einem Meer, das durchs Universum schwebt. Major Tom, ist seit einigen Jahr­zehnten in Raum und Zeit verschollen und dabei jung geblieben. Wie kann das sein? In einer mit Zauber­kunst betrie­benen Raum­kapsel, führt uns Alex Porter alias Major Tom mit Licht­ge­schwin­dig­keit seine neusten Entde­ckungen vor.Das Myste­rium von Raum und Zeit wird einen Abend lang mit Hilfe unserer Fantasie fassbar, bevor es sich in den schwarzen Löchern unseres Gedächt­nisses auflöst.Was bleibt ist die Illusion über das Dasein. Magisch, unfassbar, phylo­so­phisch. Porter wieder einmal ganz der Alte, als singender, zaubernder Derwisch unter­wegs, der uns mit seinen magi­schen Unmög­lich­keiten in die Windungen unserer Imagi­na­tion entführt. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass der Finger­ring der Zuschauerin in sein eigenes Loch geworfen wird um dann in einer Walnuss die in einem Ei ihr herme­ti­sches Dasein feiert, wieder gefunden wird? \ Zauberei, 90 Min. mit Pause

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