Lisa Christ

Do 19 März

Lisa Christ

Ich brauche neue Schuhe

Do., 19. März 2020, 20 Uhr \ Wort­ge­wandte Fulmi­nanz – ein Gedan­ken­sturm. Es kommt der Punkt, an dem man fest­stellt: Nun bin ich defi­nitiv aus meiner Jugend heraus­ge­wachsen. Was heisst das? Zwischen schwan­geren Freun­dinnen, stehen­ge­blie­benen Jung­ge­sellen, poli­ti­sie­renden Mitbe­woh­ne­rinnen, hohen Idealen und realen Erleb­nissen stellt sich die Frage nach Eigen­stän­dig­keit und Abhän­gig­keit, nach der Rolle der Frau in der heutigen Zeit und unserer Verpflich­tung der Vergan­gen­heit gegen­über. Alltäg­liche Gege­ben­heiten verbinden sich nahtlos mit grund­sätz­li­chen Fragen über Leben und Iden­tität. Lisa Christ bringt das Publikum spielend dazu, seine eigenen Posi­tionen zu über­denken und schafft es immer wieder mit ihrem scharfen Witz zu über­ra­schen. Dass durch ihre wütende Energie immer auch eine Verletz­lich­keit durch­schim­mert, verleiht ihr noch mehr Dring­lich­keit. \ Slam-Kabarett, Mundart, 90 Min. mit Pause

Duo Flückiger-Räss

Do 2 April

Duo Flückiger-Räss

Fiisigugg

Do., 2. April 2020, 20 Uhr \ Das alte Dialekt­wort «Fiisi­gugg» hat mehrere Bedeu­tungen. Eine Herlei­tung stammt aus dem altger­ma­ni­schen Wort «Gaug», welches für «den unter­hal­tenden Gaukler» steht, eine andere kommt aus dem Einsiedler Dialekt, bei dem das Wort so viel wie «Tüftler» bedeutet. Beide Erklä­rungen treffen auch auf das Duo Flückiger-Räss zu. Über ein Jahr haben sie im stillen Kämmer­lein getüf­telt. Stimme und Instru­ment ausge­lotet, nach neuen Melodien und Klängen gesucht. Alles mit dem Ziel, Musik entstehen zu lassen, welche die Zuhörer berührt und sie den Alltag vergessen lässt. Unter­halt­same Musik mit einst­weilen auch sonder­li­chen Klängen, welche archa­isch anmuten, tief berühren und von der Vergan­gen­heit in die Gegen­wart führt. \ Nadja Räss, Jodel/Stimme; Markus Flückiger, Schwyzer­ör­geli \ Konzert, Mundart, 90 Min. mit Pause

Kilian Ziegler und Samuel Blatter

Do 7 Mai

Kilian Ziegler und Samuel Blatter

Geschickt

Do., 7. Mai 2020, 20 Uhr \ Der Gang zum Brief­kasten – Kribbeln, Vorfreude und die Frage aller Fragen: Ist er heute endlich da? Der Liebes­brief, der Lotto­ge­winn, der Umschlag, der alles verän­dert? Kilian Ziegler und Samuel Blatter zeigen, was sie im und auf dem Kasten haben. Humor­voll und mit Leich­tig­keit besingen sie die Krone der Kommu­ni­ka­tion: den Brief. Denn selbst, wenn die Post­stelle den Schalter umlegt und für immer schliesst, der Brief ist noch lange nicht gelie­fert! Mit Wort­spielen als ihr Marken­zei­chen, drücken Ziegler und Blatter jedem Thema geschickt ihren Stempel auf. Ihr drittes Programm ist eine tempo­reiche Liebes­er­klä­rung an den Brief im Post-Post-Zeit­alter – ganz nach dem Motto: Kommu­ni­ka­tion ist immer noch die beste Unter­hal­tung. Slam Poetry, Kabarett und Musik – das volle Paket! Alles, ausser B-Post. \ Kabarett, Mundart, 90 Min. mit Pause

Bänz Friedli

Do 4 Juni

Bänz Friedli

Was würde Elvis sagen?

Do., 4. Juni 2020, 20 Uhr \ Er stellt sich einfach hin und erzählt. Darin besteht im Grunde schon sein ganzes Kabarett. Aber wie Bänz Friedli das tut! Er sinniert und philo­so­phiert, imitiert Slangs und Dialekte, er beob­achtet und parodiert, ist bald nach­denk­lich, bald saukom­isch, und es sprudelt im neuen Programm «Was würde Elvis sagen?» nur so aus ihm heraus: was ihn beglückt und was ihn aufregt. Er kommt vom Hundertsten ins Tausendste, mischt Poli­ti­sches und Privates – und weshalb geht eigent­lich jeder Schirm bei der ersten Benüt­zung kaputt?! Weil Friedli stets auf die Aktua­lität und den jewei­ligen Ort eingeht, wird jeder Abend zum Unikat. Nur eines bleibt sich gleich: Immer wieder fallen ihm Songs von Elvis Presley ein. Der King of Rock’n’Roll spendet in jeder Lebens­lage Trost. Weil, wenn nicht er – wer dann? Was so spie­le­risch und locker daher geplau­dert erscheint, ist klug durch­dacht, hoch­ak­tuell, poli­tisch und philo­so­phisch? \ Kabarett, 120 Min. mit Pause

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