Do., 15. Januar 26, 20 Uhr \ Das Leben ist heute. Und vielleicht – aber nur vielleicht, wenn’s grad passt – wird es auch morgen noch sein. Aber das entscheid ich dann morgen früh. Wieso warten, bis ich 80 bin, um meine Geschichte zu erzählen, wenn ich auch schon mit 23 genug für ein ganzes Leben erlebt habe? Genug, um sich nicht sicher zu sein, ob man am nächsten Tag noch leben will – oder kann.
Und doch gibt’s verdammt viel Schönes und Lustiges in diesem Leben. Zum Beispiel: Katzenvideos. Warum du morgen noch leben könntest ist eine Reise durch das Leben einer jungen Frau, die mit 6 ihren Vater verlor, mit 14 eine Angststörung entwickelte, trotz allem erfolgreiche Slammerin und hippe Lehrerin wurde – und mit viel Selbstironie davon erzählt, wie sie sich jeden Tag neu fürs Leben entscheidet.
\ Kabarett, Mundart, 80 Min. mit Pause
Do., 5. Februar 26, 20 Uhr \ Philipp Galizia, geboren in Muri, war eine Hausgeburt und fragt sich schon lange, welche Musik er wohl als erstes in seinem Leben gehört hat. Er spürt, dass dieses Ereignis sein Leben heftig beeinflusst hat. Galizia macht sich öppe so seine Gedanken zum Anfang des Lebens und auch zu dessen Ende. Und zu vielem, was dazwischen liegt. Begleitet und manchmal auch gepusht vom virtuosen Pianisten Chrigi Roffler, verwandelt sich eine höllische Melancholie in himmlische Freude.
Die schrägen Figuren, die Galizia erschafft, werden zu Menschen, denen man gern auch im echten Leben begegnen möchte.
Ein Abend mit Geschichten und wunderschön arrangierten Liedern schwermütigen Songs mit leichtfüssigem Tiefgang: öppeneso!
Von der ersten Minute an ist man mittendrin im Universum des Oberfreiämter Erzählers, der mit wenigen Worten viel erzählt.
\ Musiktheater, Mundart, 70 Min. mit Pause
Do., 12. März 26, 20 Uhr \ Zwei seelenverwandte Exponenten der Zeitgenössischen Volksmusik haben sich zu diesem vielbeachteten Duo zusammengeschlossen: Einerseits Albin Brun, der mit seiner Musik die halbe Welt bereist und über viele Jahre eine eigene unverkennbare musikalische Handschrift entwickelt hat und andererseits Kristina Brunner, welche sich mit ihrem virtuosen Spiel auf Cello und Schwyzerörgeli weitherum einen Namen gemacht hat.
Mit den ausgefeilten Eigenkompositionen, erschaffen die beiden eine Kammermusik von magischer Schlichtheit. In traumwandlerischem Zusammenspiel werden hier melodiöse, verspielte, überraschende, hoch virtuose und berührende Klangwelten erkundet.\ Konzert, Mundart, 90 Min. mit Pause
Do., 2. April 26, 20 Uhr \ Die Hochzeitsgesellschaft gespalten, der Champagner warm und kurz vor der Trauung bleibt auch noch das Hochzeitsschiff mitten auf dem Bodensee stecken. Was also tun? Tätschmeister Muheim versucht, die Situation zu retten und setzt zu einer Rede an, die nicht nur die Gäste, sondern die gesamte Menschheit versöhnen soll. Wird er es schaffen? Eine Show über die Widersprüche unserer Zeit serviert mit Muheimschen Augenzwinkern: satirisch, berauschend, berührend.
Der Gewinner des Salzburger Stiers 2024 verstrickt sich in seinem neuen Solo-Programm im Wirrwarr der grossen Fragen, die das Leben kompliziert, aber erzählenswert machen. Muheim begegnet auch Schwierigem mit einer grossen Liebenswürdigkeit und verpackt es in poetische Geschichten, die einem schmunzelnd oder hoffnungsvoll der düsteren Welt begegnen lassen.\ Kabarett, Mundart, 90 Min. mit Pause
Do., 7. Mai 26, 20 Uhr \ In PRISMA treffen scheinbar unvereinbare Welten aufeinander. Aus musikalischen Fragmenten entstehen Universen, in denen Stile, Epochen und Melodien fröhlich durcheinanderfliegen und das Unmögliche möglich wird.
Mal glimmt ein nächtliches Mosaik aus Wiegenlied und „Clair de Lune“, in dem Traum und Wirklichkeit eins zu sein scheinen. Ein anderes Mal wirbeln Bachs Orgelsturm, Händels Jubel und ein „Take Me to Church“ durch einen bunten LSD-Schimmer – ein vibrierendes Spiel zwischen Glaube, Ekstase und Zweifel. Und wenn Celine Dion von Einsamkeit singt, Sergej Rachmaninow am Piano sitzt und Leonard Cohen, Amy Winehouse und Frédéric Chopin neugierig herein schauen, entsteht etwas Magisches.
Giovanni Reber, Violine, Michael Giertz, Piano\ Konzert, Mundart, 90 Min. mit Pause
Do., 4. Juni 26, 20 Uhr \ In ihrem dritten Soloprogramm schmettert Claire Lieblingslieder, verspielt sich hin und wieder gerne am Klavier und überrascht ihr Publikum mit einer grossen Neuigkeit: Die Berlinerin wird Schweizerin!
Beim Umzug stolpert sie über ein Tagebuch ihrer heissgeliebten Oma Fritz. Die Einträge schildern einen erstaunlich lebendigen Alltag im Altersheim und sind eine liebevolle Erinnerung daran, dass es für Schabernack nie zu spät ist.
«Streuselkuchen – ein Stück für alle» ist ein erfrischendes Chansonkabarett mitten aus dem Leben über das Neuanfangen und alles, was Heimat werden kann. Frech, fein und vehlerfrei.\ Kabarett, Hochdeutsch, 80 Min. mit Pause