Gerhard Tschan

Do 6 Feb

Gerhard Tschan

Getönt

Do., 6. Februar 2020, 20 Uhr \ Am Anfang ist die Stille. Und dann steht Tschan (bekannt als Jeger­lehner vom Erfolgsduo Scher­ten­laib + Jeger­lehner) da mit dem Ton in der Hand und erschafft Welten, webt Klang­tep­piche, erzählt Geschichten. Und immer gibt die Komik den Ton an: Gelobt wird in den höchsten Tönen. Wunder­schön ertönt der Klang ihres Gangs im langen Gang. Lüpfig zieht der Alpenpop durchs Land. Schmissig jammert der Blues im Glück. Taktvoll raubt der Tag die Träume der Nacht. Mit Gerhard Tschan ziehen Sie das grosse Sang- und Klanglos! Gerhard Tschan ist einer, der sich nicht als «trau­rigen Clown» bezeichnet, aber auch nicht als Sonnen­kind. Wer Komiker ist, muss auch aus viel Tragik schöpfen können. So entsteht die ihm eigene Tiefe, die Verletz­lich­keit seiner Stücke, die einer Durch­läs­sig­keit gelassen gegen­über­stehen. \ Musik­theater, Mundart, 90 Min. mit Pause

Lisa Christ

Do 19 März

Lisa Christ

Ich brauche neue Schuhe

Do., 19. März 2020, 20 Uhr \ Wort­ge­wandte Fulmi­nanz – ein Gedan­ken­sturm. Es kommt der Punkt, an dem man fest­stellt: Nun bin ich defi­nitiv aus meiner Jugend heraus­ge­wachsen. Was heisst das? Zwischen schwan­geren Freun­dinnen, stehen­ge­blie­benen Jung­ge­sellen, poli­ti­sie­renden Mitbe­woh­ne­rinnen, hohen Idealen und realen Erleb­nissen stellt sich die Frage nach Eigen­stän­dig­keit und Abhän­gig­keit, nach der Rolle der Frau in der heutigen Zeit und unserer Verpflich­tung der Vergan­gen­heit gegen­über. Alltäg­liche Gege­ben­heiten verbinden sich nahtlos mit grund­sätz­li­chen Fragen über Leben und Iden­tität. Lisa Christ bringt das Publikum spielend dazu, seine eigenen Posi­tionen zu über­denken und schafft es immer wieder mit ihrem scharfen Witz zu über­ra­schen. Dass durch ihre wütende Energie immer auch eine Verletz­lich­keit durch­schim­mert, verleiht ihr noch mehr Dring­lich­keit. \ Slam-Kabarett, Mundart, 90 Min. mit Pause

Duo Flückiger-Räss

Do 2 April

Duo Flückiger-Räss

Fiisigugg

Do., 2. April 2020, 20 Uhr \ Das alte Dialekt­wort «Fiisi­gugg» hat mehrere Bedeu­tungen. Eine Herlei­tung stammt aus dem altger­ma­ni­schen Wort «Gaug», welches für «den unter­hal­tenden Gaukler» steht, eine andere kommt aus dem Einsiedler Dialekt, bei dem das Wort so viel wie «Tüftler» bedeutet. Beide Erklä­rungen treffen auch auf das Duo Flückiger-Räss zu. Über ein Jahr haben sie im stillen Kämmer­lein getüf­telt. Stimme und Instru­ment ausge­lotet, nach neuen Melodien und Klängen gesucht. Alles mit dem Ziel, Musik entstehen zu lassen, welche die Zuhörer berührt und sie den Alltag vergessen lässt. Unter­halt­same Musik mit einst­weilen auch sonder­li­chen Klängen, welche archa­isch anmuten, tief berühren und von der Vergan­gen­heit in die Gegen­wart führt. \ Nadja Räss, Jodel/Stimme; Markus Flückiger, Schwyzer­ör­geli \ Konzert, Mundart, 90 Min. mit Pause

Kilian Ziegler und Samuel Blatter

Do 7 Mai

Kilian Ziegler und Samuel Blatter

Geschickt

Do., 7. Mai 2020, 20 Uhr \ Der Gang zum Brief­kasten – Kribbeln, Vorfreude und die Frage aller Fragen: Ist er heute endlich da? Der Liebes­brief, der Lotto­ge­winn, der Umschlag, der alles verän­dert? Kilian Ziegler und Samuel Blatter zeigen, was sie im und auf dem Kasten haben. Humor­voll und mit Leich­tig­keit besingen sie die Krone der Kommu­ni­ka­tion: den Brief. Denn selbst, wenn die Post­stelle den Schalter umlegt und für immer schliesst, der Brief ist noch lange nicht gelie­fert! Mit Wort­spielen als ihr Marken­zei­chen, drücken Ziegler und Blatter jedem Thema geschickt ihren Stempel auf. Ihr drittes Programm ist eine tempo­reiche Liebes­er­klä­rung an den Brief im Post-Post-Zeit­alter – ganz nach dem Motto: Kommu­ni­ka­tion ist immer noch die beste Unter­hal­tung. Slam Poetry, Kabarett und Musik – das volle Paket! Alles, ausser B-Post. \ Kabarett, Mundart, 90 Min. mit Pause

Bänz Friedli

Do 4 Juni

Bänz Friedli

Was würde Elvis sagen?

Do., 4. Juni 2020, 20 Uhr \ Er stellt sich einfach hin und erzählt. Darin besteht im Grunde schon sein ganzes Kabarett. Aber wie Bänz Friedli das tut! Er sinniert und philo­so­phiert, imitiert Slangs und Dialekte, er beob­achtet und parodiert, ist bald nach­denk­lich, bald saukom­isch, und es sprudelt im neuen Programm «Was würde Elvis sagen?» nur so aus ihm heraus: was ihn beglückt und was ihn aufregt. Er kommt vom Hundertsten ins Tausendste, mischt Poli­ti­sches und Privates – und weshalb geht eigent­lich jeder Schirm bei der ersten Benüt­zung kaputt?! Weil Friedli stets auf die Aktua­lität und den jewei­ligen Ort eingeht, wird jeder Abend zum Unikat. Nur eines bleibt sich gleich: Immer wieder fallen ihm Songs von Elvis Presley ein. Der King of Rock’n’Roll spendet in jeder Lebens­lage Trost. Weil, wenn nicht er – wer dann? Was so spie­le­risch und locker daher geplau­dert erscheint, ist klug durch­dacht, hoch­ak­tuell, poli­tisch und philo­so­phisch? \ Kabarett, 120 Min. mit Pause

Unterstützt durch

  • Hirschen Stammheim
  • Gemeinde Unterstammheim
  • Private Sponsoren

Typo & Code: j.wssnr.ch