Duo Luna-tic

Do 20. Juni

Duo Luna-tic

On Air

Do 20. Juni 2019, 20 Uhr \ Claire aus Berlin und Olli aus Ostparis (oder doch eher aus Genf …), zwei Frauen, die unter­schied­li­cher nicht sein könnten, begleiten sich auch in ihrem neuesten Bühnen­pro­gramm wieder gegen­seitig am, auf, in und über dem Klavier. Diesmal steht «Erlebnis-Radio» auf dem Programm. Das Ding, um das sich alles dreht, ist ein Radio­mi­krofon, welches sich Claire und Olli für ganz wenig Geld erstei­gert haben. Die Idee wird sofort umge­setzt, die Bühne wird zum Studio und schon machen zwei außer­ge­wöhn­liche Frauen Radio, wie man es noch nie gehört (und gesehen!) hat. Mit leisen und lauten Chansons voller Herz und Schmerz sind die beiden live mit ihrem «Radio Luna-tic» für ihre Hörer ON AIR, auf Sendung. Ein Funk­sturm mit Megaherz und Mikro­wellen … eine Radio­sta­tion wie wir sie uns wünschen, voller Witz und Emotionen. Live! \ Musik und Komik, 90 Min. mit Pause

Jess Jochimsen

Do 12. Sept

Jess Jochimsen

Heute wegen gestern geschlossen

Do 12. September 2019, 20 Uhr \ Jess Jochimsen will nach­denken. An seiner Stamm­kneipe hängt ein Schild: “Heute wegen Gestern geschlossen.” Das bringt es auf den Punkt. Im Kleinen wie im Grossen. Weil gestern einfach alles zuviel war … machen wir heute zu: den Laden, die Grenzen, England, Amerika – “Sorry, we’re closed.” Aber Zusperren und Hoffen, dass alles wieder so wird wie früher, ist kein Plan. Also macht sich Jess auf den Weg, um heraus­zu­finden, welcher Schlüssel zu welcher Tür passen könnte.
Zurückgelehnt und entschleu­nigt dreht Jess Jochimsen den noto­ri­schen Recht­ha­bern den Ton ab und beweist, was Satire alles sein darf: anrührend, klug, bilder­reich, musi­ka­lisch und sehr lustig. HEUTE WEGEN GESTERN GESCHLOSSEN ist ein weiterer Versuch, dem grossen Geklapper zu entkommen und dabei Haltung zu bewahren.
Für sein «wütendes Kabarett der leisen Töne» ist Jochimsen vielfach ausge­zeichnet worden, weil es poetisch, genau und anrührend ist – und nicht zu Letzt: sehr komisch.
\ Kabarett, 100 Min. mit Pause

Strohmann-Kauz

Do 3. Okt

Strohmann-Kauz

Sitzläder

Do 3. Okt 2019, 20 Uhr \ «Sitz­läder» ist das jüngste Stück Thea­ter­ka­ba­rett mit den kultigen Senioren Ruedi und Heinz. Die alten Freunde hauen ab, aus dem Alters­heim und steigen ein in ihre längst geschlos­sene Stamm­beiz. Doch wo sie sich Gemüt­lich­keit erhoffen, über­rascht sie das volle Leben. Am Stamm­tisch kriegen sie Besuch von aufsäs­sigen Zeit­ge­nossen und sitzen­ge­blie­benen Kame­raden.
Unge­wollt ziviler Unge­horsam stürzt das liebens­wür­dige Rent­nerduo in eine aben­teu­er­liche Geschichte.
Stroh­mann-Kauz erzählt eine Geschichte über Erin­ne­rungen und Leiden­schaft, entlebte Dorf­kerne und Innen­städte, über junge Nost­algie, echte Freund­schaft und alte Kampf­be­reit­schaft.
Kaba­ret­tis­tisch. Gesell­schafts­po­li­tisch aktuell. Über­ra­schend.
«Sitz­läder» ist das siebte Stück von Stroh­mann-Kauz. Regie führt Anna-Katha­rina Rickert, die weib­liche Hälfte des Kaba­rett­duos «schön&gut».
\ Kabarett, 90 Min. mit Pause

Katja Baumann

Do 7. und Fr 8. Nov

Katja Baumann

Grosse kleine Schwester

Do 7. und Fr 8. Nov 2019, 20 Uhr \ «Grosse kleine Schwester» ist die Geschichte von zwei unglei­chen Schwes­tern, von Bewun­de­rung und Ableh­nung, Hinfallen und Aufstehen, von Kopf- und Herz-Wissen.
Katja Baumann verkör­pert die Kunst­figur „Brigle“, eine unschein­bare, etwas wirre Aussen­sei­terin mit wilden Haaren. Tief im Keller arbeitet sie zum Takt der klackernden Ansteck­knopf-Press­ma­schine. Umgeben von Liefer­schach­teln, erfindet sie ständig neue Sprich­wörter, verhas­pelt und verhed­dert sich.
Über allem thront eine grüne Kiste in der ihre grosse Schwester als kleine Puppe sitzt. Und wenn Brigle ratlos ist und sich wie Venedig fühlt, die Stadt, die dem Unter­gang geweiht ist, öffnet sich die grüne Kiste und Brigle spricht mit der grossen Schwester, die so schöne rote Haare hat und in der Schule viel konzen­trierter gewesen war als sie. «Grosse kleine Schwester» ist von bitter­süsser Poesie, eine Klein­kunst-Perle, die mit starker schau­spie­le­ri­scher Leistung und einer fein­sin­nigen Insze­nie­rung über­zeugt. Unter der Regie von Ueli Bichsel ist eine anrüh­rende Geschichte entstanden zwischen Leich­tig­keit und Tiefgang, zwischen Normen und Grenzen und unsicht­bare Schranken, die Menschen davon abhalten, das zu tun, was sie tun wollen.
\ Schau­spiel mit Figur, 70 Min. ohne Pause

Knuth und Tucek

Do 19. Dez

Knuth und Tucek

Weimarer Weihnachtsspiel oder Jesses Maria

Do 19. Dez 2019, 20 Uhr \ Ein Streifzug durch frostige Advents­tage.
Während aller­orts Reli­gi­ons­kon­flikte toben, lanciert der Bund als inte­gra­tive, ökume­ni­sche Mass­nahme die schwei­ze­ri­sche Erst­auf­füh­rung des Weimarer Weih­nachts­spiels von 1347: Der verzwei­felte Regis­seur träumt von Tiroler Gröstl, die von einer Schweizer Illus­trierten gekürte „Schwan­gere of the year“ lernt Aramä­isch, und der Hamburger bratende Melchior wäre gerne Josef. Der Erzengel Gabriel ist wegen guter Führung auf freiem Fuss und der Tech­niker bastelt biert­trin­kend am Stern von Beth­lehem, Begleiten Sie die Prot­ago­nisten durch die fros­tigen Advents­tage bis zur Premiere im Hallen­sta­dion. Und vergessen Sie nicht: Die Hoffnung stirbt zuletzt!
\ Satire, 90 Min. mit Pause

Alex Porter

Do 16. und Fr 17. Jan

Alex Porter

PREMIERE Imagine

Do 16. und Fr 17. Jan 2019, 20 Uhr \ Stellen sie sich vor, wir bewegen uns heute Abend weiter von der Erde weg, als wir es in der Geschichte der Mensch­heit je getan haben.
IMAGINE, weit draussen im All würden wir die Aufzeich­nungen vom vermissten «Major Tom» finden. Wir besuchen ihn, mit einem Boot mitten auf einem Meer, das durchs Universum schwebt. Major Tom, ist seit einigen Jahr­zehnten in Raum und Zeit verschollen und dabei jung geblieben. Wie kann das sein?
In einer mit Zauber­kunst betrie­benen Raum­kapsel, führt uns Alex Porter alias Major Tom mit Licht­ge­schwin­dig­keit seine neusten Entde­ckungen vor.Das Myste­rium von Raum und Zeit wird einen Abend lang mit Hilfe unserer Fantasie fassbar, bevor es sich in den schwarzen Löchern unseres Gedächt­nisses auflöst.Was bleibt ist die Illusion über das Dasein. Magisch, unfassbar, phylo­so­phisch..

Porter wieder einmal ganz der Alte, als singender, zaubernder Derwisch unter­wegs, der uns mit seinen magi­schen Unmög­lich­keiten in die Windungen unserer Imagi­na­tion entführt. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass der Finger­ring der Zuschauerin in sein eigenes Loch geworfen wird um dann in einer Walnuss die in einem Ei ihr herme­ti­sches Dasein feiert, wieder gefunden wird?
\ Zauberei, 90 Min. mit Pause

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