Bänz Friedli – Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit

Do 14 Dez

Bänz Friedli – Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit

Ausverkauft!

Do., 14. Dezember 2017, 20 Uhr \ Weil das Leben die absur­desten Geschichten schreibt, schöpft Bänz Friedli aus dem Alltag. Mit Leich­tig­keit und Rasanz spürt er dem Irrsinn der Jetzt­zeit nach, stellt fest, dass wir vor lauter zeit­spa­render Hilfs­mittel immer mehr Zeit verlieren. Er fragt sich, weshalb manche Verein­fa­chungen so kompli­ziert sind, dass heute schon vor dem Zvieri beginnen sollte, den Fern­seher in Gang zu setzen, wer abends die «Tages­schau» sehen will. Als Enter­tainer weiss Bänz Friedli auf Orte und Gege­ben­heiten einzu­gehen, jeder Abend ist ein Unikat, bald nach­denk­lich, bald zum Brüllen komisch, voller Über­ra­schungen und mit der einzigen Konstante, dass YB ja doch nie Meister wird. \ Erzähl­ka­ba­rett, CH Mundart, 90 Min. mit Pause

Lara Stoll

Do 18 Jan

Lara Stoll

Krisengebiet 2 – Electric Boogaloo

Do., 18. Januar 2018, 20 Uhr \ Die Welt brennt an allen Ecken und Enden und jetzt ist Lara Stoll auch bald noch 30 Jahre alt. Wen inter­es­sierts! Sie viel­leicht! Die mehr­fache Slam-Poetry-Meis­terin sagt Ihnen, wovor Sie sich zu fürchten haben und wofür Sie besser einen Garkoch­topf nehmen. Absurd, leicht­züngig und immer wieder aus heiterem Himmel wird die Autorin Sie mit ihrer unver­kenn­baren Bühnen­prä­senz in ihre Geschichten und Lieder saugen. «Krisen­ge­biet 2 – Electric Boogaloo» ist eine zeit­ge­nös­si­sche Lesung die ein bisschen weh tut, man aber abends noch gut verdauen kann. Ehrlich aber voller Wahnsinn nimmt sie Sie mit durch verstö­rende Krisen­ge­biete – allen voran die Schweiz. Das fängt beim Bundesrat und Marga­rine an und hört beim Tod und Helene Fischer auf. \ Slam-Poetry-Lesung, CH Mundart, 60 Min. ohne Pause

Manuel Stahlberger

Do 08 Feb

Manuel Stahlberger

Neues aus dem Kopf

Do., 08. Februar 2018, 20 Uhr \Im Programm von Manuel Stahl­berger spiegeln sich die grossen Lebens­fragen in kleinbürgerlichen Baga­tellen. Das Zufalls-Rendez­vous im Kurhotel, die Crème­schnitte in Kölliken Nord oder die compu­ter­ge­steu­erte Jagd nach Karma-Punkten verbiegt der Kleinkünstler zu urko­mi­schen Alltags­gro­tesken. Wenn uns die Welt schon nicht gehören kann, wollen wir wenigs­tens das letzte bisschen aus ihr heraus­kit­zeln. Alles geht so schnell. Und immer alles parallel. Unsere Köpfe sind voll und wir wissen nicht mehr wo sie uns stehen. Digi­ta­li­sie­rung und ständige Erreich­bar­keit sind schuld. Ein Abend mit Liedern, Diaschauen und einem Jass­karten-Musical. Unprä­ten­tiös aber messer­scharf seziert Manuel Stahl­berger die Seelen­zu­stände der digi­ta­li­sierten Leis­tungs- und Selbst­dar­stel­lungs­ge­sell­schaft.\ Musik­ka­ba­rett, Mundart, 90 Min. mit Pause

Max Lässer

Do 15 März

Max Lässer

Solostunde

Do., 15. März 2018, 20 Uhr \ 1 Musiker, 10 Instru­mente, 40 Jahre \Nach über 45 Jahren auf den Konzertbühnen dieser Welt hält der Badener Ausnahme-Gitar­rist Rückschau: Auf zehn verschie­denen Saiten­in­stru­menten und Gitarren aller Art erklingen Kompo­si­tionen aus den letzten vier Jahr­zehnten. Neben einem Enga­diner Volks­tänz­chen kommt auch Max’ Liebe zum Blues nicht zu kurz. Slide-Klänge erinnern an seine Zeiten in den USA und auch die lang­jäh­rige Zusam­men­ar­beit mit südafrikanischen Musikern hat ihre Spuren hinter­lassen. Eine Art Retro spektive ohne Nost­algie, dafür mit Trou­vaillen aus alten Zeiten. Mit vielen Geschichten zu Instru­menten, Menschen und Begeg­nungen. So haben Sie Max Lässer noch nie gehört!\ Konzert, Mundart, 100 Min. mit Pause

Stefan Waghubinger

Do 5 April

Stefan Waghubinger

Aussergewöhnliche Belastungen

Do., 5. April 2018, 20 Uhr \ Stefan Waghubinger sollte ein neues Kabarett-Programm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt, aber er kam nicht dazu, weil er seine Steu­er­erklä­rung fertig machen musste. Das ganze Jahr über Unsinn gemacht und jetzt muss er ihn auch noch versteuern. Also macht er sie auf der Bühne, diese Steu­er­erklä­rung. Ein Mann und eine Steuer. Ein Steu­er­mann. Was nach einein­halb Stunden dabei heraus­kommt, ist kein einziges ausgefülltes Formular, dafür ein tief­schwarzer, bissiger und trotzdem irgendwie liebe­voller Blick auf den Sinn und Unsinn des Lebens und die Frage: Ist dieses Leben eine ausser­ge­wöhn­liche Belas­tung oder ist es ausser­ge­wöhn­lich schön? Der Kaba­ret­tist Stefan Waghubinger legt den Finger tief in die Wunde, aller­dings ohne ernst­haft zu verletzen. Er übt beissend Kritik und ist durch­gängig hoch­po­li­tisch – aber kein bisschen besser­wis­se­risch oder missio­na­risch, sondern einfach nur auf hohem Niveau wahn­sinnig komisch.\ Kabarett, Hoch­deutsch, 90 Min. mit Pause

Ferrucio Cainero

Do 3 Mai

Ferrucio Cainero

Tic Tac

Do., 3. Mai 2018, 20 Uhr \ Leben wir die Zeit, oder lebt sie uns? Prägen wir die Geschichte oder führt sie uns am Gängel­band? Im neuen Stück von ­Ferruccio Cainero dreht sich alles um die Vergäng­lich­keit und gerade darum ist es top­aktuell. Tic Tac ist nost­al­gisch und visionär zugleich. Cainero verknüpft die Huge­notten mit der Schweizer Pünkt­lich­keit, die Uhrma­cher­indus­trie mit der Refor­ma­tion der Kirche. Er folgt der Geschichte des eigenen Vaters, der Uhrma­cher und Film­vor­führer. Geschickt unter­malt der Erzähl­künstler seine Erin­ne­rungen mit Kompo­si­tionen von Mario Crispi. Tic Tac ist einzig­artig – witzig, berüh­rend, alles in Frage stellend, poetisch und luftig leicht unter­hal­tend. \ Erzähl­ka­ba­rett, Mundart, 90 Min. mit Pause

Ohrenschmaus mit Dschané

Do 14 Juni

Ohrenschmaus mit Dschané

Romani Gili – Lieder der Roma

Do., 14. Juni 2018, 20 Uhr \ Voller herz­li­cher Begeg­nungen und jede Menge hoch­ste­hende Bühnenkunst, das waren die ersten Monate der Hirschenbühne. Bevor wir uns auf die Vorbe­rei­tungen für die folgenden Jahre stürzen, möchten wir den gelun­genen Start mit einem ohren­schmau­sigen Saison­ab­schluss feiern. Roma­li­eder klingen unmit­telbar in die Herzen ihrer Zuhörer. Über Gene­ra­tionen sind sie mündlich überliefert worden, so blieb ihr Kern bis in die heutige Zeit erhalten. Sie erzählen von Leiden­schaft, Liebe und Sehn­sucht, von Reisen und wilden Tanz­festen. Dschané bringen eine ausge­las­sene Frische und Herz­lich­keit auf die Bühne. Mit Ilsi Fries und Lucinka Novotná Gesang, Igor Bogoev, Perkus­sion, Marc Bantelli Mando­line, Gitarre, Bass, Helikon, David Aebli Mando­line, Gitarre, Bass, Caspar Fries Akkor­deon, Bass. \ Konzert mit Essen, 90 Min. mit Pause \ Ohren­schmausti­cket mit 3-Gang-Menü: CHF 60.–, ermäs­sigt CHF 50.–

Unterstützt durch

  • Hirschen Stammheim
  • Gemeinde Unterstammheim
  • Private Sponsoren

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